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Allgemeine Hinweise zu Leder

Am besten nehmen Sie Ihr Schnittmuster mit, wenn Sie Leder für ein Kleidungsstück/Projekt kaufen möchten. Lederhäute weisen große Unterschiede in der verwendbaren Größe und Farbe auf. Es ist wichtig, alle erforderlichen Häute für ein Projekt auf einmal zu kaufen. Legen Sie die Musterteile so dicht wie möglich auf das Leder. Bei der Verwendung von Glattleder brauchen Sie nicht auf den Narben zu achten. Velourleder hat einen Flor. Wenn Sie mit der Hand über die Oberfläche streichen, werden Sie entweder einen Widerstand spüren (gegen den Flor bzw. Strich), oder die Härchen liegen flach und glatt (mit dem Strich). In diesem Fall müssen Sie darauf achten, dass alle Musterteile in der gleichen Richtung auf das Leder aufgelegt werden. Sie sollten Ledernähte nicht wieder lösen, da die Stiche und Nadelperforationen sichtbar bleiben. Es ist eine gute Idee, zuerst aus Baumwolle oder einem anderen Stoff mit ähnlichem Gewicht ein Musterstück zu nähen. Dann können Sie Änderungen an den Musterteilen vornehmen, bevor Sie das Leder zuschneiden. Befestigen Sie die Musterteile mit doppelseitigem Stoff-Klebeband auf dem Leder. Die Einstiche von Stecknadeln bleiben sichtbar! Übertragen Sie die Nahtlinien mit einem Kugelschreiber auf die linke Seite des Leders. Es gibt spezielle Vliese für Leder, die bei mittlerer Hitze aufgebügelt werden können. Für das Nähen von Leder sollten Sie das passende Zubehör verwenden (siehe optionale Nähfüße). Bügeln Sie Leder nur bei mittlerer Hitze und verwenden Sie stets ein Bügeltuch. Das Bügeltuch verhindert, dass das Bügeleisen Abdrücke auf dem Leder hinterlässt. Ein Stoffkleber kann auch hilfreich sein, wenn Sie kurzfristig Taschen, Säume usw. anheften möchten. Achten Sie darauf, dass die Stichlänge mindestens 3 mm beträgt, wenn Sie Leder nähen. Eine kürzere Stichlänge perforiert das Leder und die Naht kann reißen.