Gürtelschlaufen
Als allgemeine Regel gilt: bei Kleidern und Mänteln zwei Gürtelschlaufen in den Seitennähten, bei Röcken vier Schlaufen in der Mitte zwischen den Seitennähten und den mittleren Nähten in Vorder- und Rückseite, sowie bei Hosen fünf Schlaufen – vier wie beim Rock und eine in der Mitte der Rückseite. Legen Sie fest, wie viele Gürtelschlaufen Sie für Ihr Kleidungsstück haben möchten. Die fertigen Schlaufen sollten 1 cm länger als die Bundbreite sein. Messen Sie die Bundbreite, fügen Sie 1 cm Spielraum und 25 mm Nahtzugabe hinzu. Multiplizieren Sie dieses Maß mit der Anzahl der gewünschten Schlaufen, um die Länge des Stoffstreifens zu ermitteln. Der Streifen sollte doppelt so breit wie die fertige Gürtelschleife sein (plus Nahtzugabe). Schneiden Sie einen Stoffstreifen mit den obigen Maßen zu. Falten Sie den Streifen der Länge nach rechts auf rechts zur Hälfte und nähen Sie entlang der Nahtlinie. Schneiden Sie die Nahtzugabe zurück und bügeln Sie sie auf. Wenden Sie die lange Schlaufe auf rechts. Bügeln Sie so darüber, dass die Nahtzugabe in der Mitte zu liegen kommt. Steppen Sie dicht an beiden Kanten des Streifens. Schneiden Sie den Streifen in gleich lange Schlaufen in der gewünschten Anzahl. Falls die Schlaufen in die untere Bundkante eingenäht werden sollen, stecken Sie sie fest, bevor Sie die untere Bundkante an das Kleidungsstück nähen. Sollen die Schlaufen an die untere Bundkante genäht werden, nachdem der Bund befestigt wurde, falten Sie 6 mm um und befestigen Sie sie mit einer Steppnaht oder einem Riegel. Für das obere Ende der Gürtelschlaufe falten Sie 6 mm um und befestigen sie mit einer Steppnaht oder einem Riegel an der Bundoberkante. Sie können auch bei fertigen Kleidungsstücken Gürtelschlaufen hinzufügen. Tipp: Riegel 60 eignet sich am besten zum Befestigen von Gürtelschlaufen.